Die Idee

und warum unsere Kunden davon profitieren

08.04.2016

Der erste »Best of Bergisch«- Frühjahrsempfang am 6. April 2016 in Schloss Bensberg


Ein gelungener Start: Über 150 geladene Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik, darunter aus Bergisch Gladbach Bürgermeister Lutz Urbach sowie der Erste Beigeordnete und Stadtbaurat Stephan Schmickler, aus Kürten Bürgermeister Willi Heider, ein informatives und kurzweiliges Programm und schließlich ein Ehrengast, der sich dem Publikum von einer sehr persönlichen Seite zeigte – Wolfgang Bosbach mal nicht als Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik sondern als eloquenter Entertainer, als Meister der Anekdote,
als hundertprozentiger Rheinländer. Das Unternehmernetzwerk »Best of Bergisch« stellte – mit tatkräftiger Unterstützung durch seine Sponsoren von Kipp & Grünhoff, der Belkaw, der VR Bank und Saint Gobain G+H Isover – auf seinem Frühjahrsempfang 2016 seinen Namen nachhaltig unter Beweis.

 


Solange besser möglich ist, ist gut nicht genug

In der würdigen Kulisse des großen Ballsaals von Schloss Bensberg eröffnete der amtierende
Teamdirektor des Unternehmer-Vereins Andreas Maria Klein die Veranstaltung. „Solange besser möglich ist, ist gut nicht genug”, unter dieses Zitat von Fußballtrainer Dettmar Cramer stellte er seinen Vortrag, erläuterte die Arbeitsweise der beteiligten Unternehmen im Netzwerk, das tägliche Ringen im Kampf gegen das Mittelmaß und präsentierte »Best of Bergisch« als die Bergische Qualitätsmarke: »Es ist wie bei einem Mobilé: Hängt einer schief, hängen alle schief. Und genau deshalb passiert genau das bei uns nicht. Und falls doch, verfügen wir über Instrumente, um das abzustellen. Und das Beste ist: Die Instrumente funktionieren. Das haben wir in den Jahren der Zusammenarbeit herausgefunden. Das haben wir erfahren. Das wissen wir. Deshalb kann ich heute hier stehen und im Brustton der Überzeugung unsere Marke vertreten, „Best of Bergisch” mit dem Bergischen Löwen und der durchaus beredten Farbe Grün!«

Wolfgang Bosbach mit hohem Unterhaltungsfaktor
Ein Highlight das anschließende Podiumsgespräch von Frank Heller und Hendrik Walter mit Wolfgang Bosbach: »Voraussetzung für Erfolg ist, dass man etwas von seiner Arbeit versteht. Wenn dann aber der Kunde oder der Mandant spürt, dass hier mit Leidenschaft gearbeitet wird, ist Erfolg garantiert!« Oder: »Der Kunde – oder in Berlin der Bürger – macht nicht Arbeit, er ist die Arbeit!« Erfrischend die Einblicke hinter die Berliner Kulissen: »Den Kollegen einer anderen Partei, mit dem du beim FC Bundestag auf dem Platz und danach unter der Dusche gestanden hast, kannst du im politischen Streit einfach nicht mehr dermaßen hart beißen – dem bist du eher böse, wenn er seinen Mann nicht gedeckt hat.« Ein sehr kurzweiliges Podiumsgespräch. Unterhaltungsfaktor: sehr hoch!

Ein spannendes Best of Bergisch-Projekt: Der Kreisverkehr Schnabelsmühle
Auf sehr großes Interesse stieß die Ankündigung einer geplanten Kooperation von Stadt Bergisch Gladbach mit dem Unternehmernetzwerk »Best of Bergisch«: Es geht um die Ausgestaltung des Insel-Platzes auf dem Kreisverkehr Schnabelsmühle. Um hier eine attraktive, identitätsstiftende, im gleichen Moment aber für die Stadt kostenneutrale Lösung realisieren zu können, ist auf Initiative des »Best of Bergisch e.V.« ein Public Private Partnership-Projekt geplant, bei dem sich das Unternehmernetzwerk unter Federführung der Stadt als Projektentwickler einbringen wird. Wolfgang Honecker, Abteilungsleiter im Fachbereich Stadtplanung der Stadt Bergisch Gladbach, stellte das Projekt vor und
erläuterte, warum diese Lösung für die Stadt so attraktiv ist: »Erstens: Die Stadt sieht in dem gemeinsamen Projekt die Chance, eine neue Kooperationsform mit privaten Akteuren zu etablieren. Und zweitens: Im Rahmen des Projekts „Strunde hoch vier” wird der Kreisverkehrsplatz als grüne Verkehrsinsel ausgeführt. Für eine darüber hinausgehende Gestaltung stehen keine finanziellen Mittel zur Verfügung!« Dabei wird diesem Platz in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen: Er ist zentral gelegen, von Bensberg kommend wird erstmals der Blick auf die Villa Zanders und ins Zentrum ermöglicht. Eine attraktive Gestaltung auf dem Platz bietet sich deshalb geradezu an. Hendrik Walter
präsentierte schließlich, wie sich »Best of Bergisch« einbringen möchte: »Wir werden gemeinsam mit der Stadtverwaltung und in Absprache mit der Politik einen zweistufigen Ideen- und Planungswettwerb ausrufen: In Phase eins sollen in der Bürgerschaft Ideen für mögliche thematische Grundkonzeptionen, in Phase zwei bei ausgewählten Planungsbüros fachliche Umsetzungen dieser Ideen ausgelobt werden.« Eine kompetente Jury aus Vertretern der Verwaltung, der Politik, des Gestaltungsbeirates der Stadt sowie Honoratioren der Stadtgesellschaft werden die verschiedenen Stufen des Wettbewerbs
begleiten. Ziel: eine transparente Planung, bei der die Öffentlichkeit von Beginn an so umfassend wie möglich eingebunden ist. »Schließlich – so der Wunsch – wird der Verein mit tatkräftiger und finanzieller Unterstützung namhafter Sponsoren den siegreichen Entwurf auch umsetzen und der Stadt als fertig realisiertes Projekt übergeben«. Auch ein anschauliches Organigramm zu dieser für Bergisch Gladbach völlig neuen Kooperationsform konnte schon vorgestellt werden. Die geplante Zusammenarbeit und ihre Rahmenbedingungen sollen – nach Zustimmung der zuständigen politischen Gremien – in den nächsten Wochen in den verschiedenen Ausschüssen diskutiert, erarbeitet und schließlich in einem Vertrag verbindlich vereinbart werden. Ein spannendes »Best of Bergisch«-Projekt. Aufmerksamkeitsfaktor: sehr hoch!

»Best of Bergisch« übernimmt Verantwortung
Die Schlussworte übernahm Andreas Maria Klein: »Wir, die Mitglieder von „Best of Bergisch”, sind nicht nur mit unseren Unternehmen hier in der Region ansässig, sondern wir sind auch als Menschen persönlich im Bergischen, in unserer Heimat verankert. Daraus ergibt sich automatisch ein gewisses soziales Sendungsbewusstsein. Wir tun das, was man von Unternehmern verlangen kann, die mit ihrer gesellschaftlichen Position auch die nötige Verantwortung übernehmen.« Im Foyer wurden bereits erfolgte Initiativen dieser Art präsentiert, weitere sind in der Planung – zum Beispiel das »Best of
Bergisch«-Praktikum – kurz: »BOBtikum«! »Gemeint ist, jungen Leuten in der Region ein Praktikum, beispielsweise ein Berufsfindungspraktikum zu ermöglichen in der Weise, dass „Best of Bergisch” der Praktikumsgeber ist und der Praktikant die Möglichkeit hat, in die diversen Unternehmen von Best of Bergisch hineinzugehen, und so den unmittelbaren Vergleich der unterschiedlichsten Berufsbilder erlebt.«


Beim hochkarätigen Publikum kam das alles sehr gut an. Ein gelungener Auftakt für eine Veranstaltungsreihe, die hoffentlich schon bald zu einer festen Institution im wirtschaftlichen Leben der Stadt wird. Das Unternehmernetzwerk »Best of Bergisch« hat auf jeden Fall noch viel vor.